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Also Cthulhu Z


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Also Cthulhu Z

Beitragvon Björn » 1. Nov 2017 08:43

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Da wir uns ja nun alle auf Cthulhu Z anstatt Numenera geeinigt haben, können wir uns nun dem Charakterkonzept und dem Hintergrund widmen.

Aktueller Stand:
Wir schreiben das Jahr 1966.
Gestartet wird in einer fiktiven Kleinstadt (1500 Einwohner) in Arizona.
Lena verkörpert einen siebzehnjährigen Quarterback des örtlichen Footballteams und versucht über die sportliche Leistung ein Stipendium zu bekommen.
Wächter spielt einen Deputy.
Björn spielt den Sheriff
Janosch [folgt]

Anfangs hatte ich mich ja für einen Sheriff entschieden, diese Entscheidung revidiere ich nun und erstelle mir doch den Farmer / Rancher, nach meiner alten Idee. Somit können wir Wächters Deputy zum Sheriff machen. Zwei Polizisten sind dann vielleicht doch einer zu viel in einer Kleinstadt. Ich werde mir also einen Farmer erstellen. Anfangs dachten wir ja, in Arizona wächst aufgrund der Hitze nichts, das sieht aber etwas anders aus. ZITAT aus dem Wiki von Arizona: Haupterzeugnisse der Landwirtschaft sind neben den Bewässerungskulturen (Zitrusfrüchte, Getreide, Baumwolle, Wintergemüse) die Rinderhaltung. In Arizona sind die flächengrößten Farmen der USA zu finden. Arizona hat eine große Bedeutung als Reiseland. Demnach steht meinem Farmer Herbert "Herb" West nichts mehr im Wege. Das Charakterkonzept folgt.



TANTE EDITH SAGT:
Ich habe aus dem Charakterbogen die Fertigkeiten Internetnutzung und Computer entfernt. Dafür sind da jetzt Felder für eigene Einträge: CHARAKTERBOGEN PDF (Vor- und Rückseite)
"Ich habe meinen Platz gefunden. Ich bin kein kleines Rädchen im Getriebe. Ich bin das Getriebe"
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Re: Also Cthulhu Z

Beitragvon LARD » 2. Nov 2017 09:46

Meine damalige Chtulhu Z Idee war ja ein Redneck/Hillbilly...
Da sowohl zwei Polizisten als auch zwei Farmerboys zu viel sind, wird es wohl was anderes werden.

Als Gegenpol zum Cop und dem (evtl. bodenständigen) Farmer werde ich wohl einen Rocker spielen.
Inspiriert durch Marlon Brando in "Der Wilde"; mein Char ist durch den Film (1953) vor etwa 10 Jahren als Halbstarker auf das Motorrad gestiegen. Seit dem hat er sich dann auch nicht mehr wirklich weiter entwickelt, und es nicht gepackt dem kleinen Städtchen den Rücken zu kehren.
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Re: Also Cthulhu Z

Beitragvon Björn » 2. Nov 2017 11:31

@LARD
Wenn du lieber den Hillbilly/Farmer spielen möchtest, kannst du das gerne machen. Den Sheriff empfinde ich nun nicht als schlecht, auißerdem existiert er auch schon. Einen Farmer müsste ich erstmal basteln.
Also Janosch, Rocker oder Hillbilly? ;)
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Re: Also Cthulhu Z

Beitragvon LARD » 2. Nov 2017 12:53

Das Moped ist abgefahren... Rocker.
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Herbert "Herb" West

Beitragvon Björn » 2. Nov 2017 14:28

Dann fange ich mal an:

Mein Name ist Herbert "Herb" West. Ich bin am 06.Juni 1914 in Arizona als erstes von fünf Kindern geboren worden. Dann folgten meine Schwestern Margaret und Antonia 1915 und 1917. Meine Brüder Vance und Bob (Robert) folgten dann 1921 und 1925. 1935 verstarb mein jüngster Bruder Bob nach einem Reitunfall, meine Schwester Margaret folgte ihm das Jahr darauf. Sie erhängte sich in unserer Scheune. Grund dafür war wohl ihr Ehemann Ervin Prescott, der sie Tag und Nacht prügelte. Mein Vater, George West, erschoss Prescott daraufhin und landete im Gefängnis. Zwei Jahre später wurde er hingerichtet. Von nun an war ich der Herr auf der Farm, die zusehend den Bach runter ging. Meine Mutter war nur noch ein Schatten ihrer selbst, Vance geriet zunehmend mit der Polizei in Konflikt und Antonia lief einfach davon. Kurz vor dem Ende des Betriebs, konnte ich mich mit der Johnson Familie zusammentun und die Farm wurde gerettet. Der eigentliche Eigentümer war nun "Big John" Johnson. Er und ich führten die Farm recht gut, aber sie warf nie wirklich viel ab. Reich wurden wir nie.

1942 wurde ich eingezogen. 1944, zu meinem dreißigsten Geburtstag, nahm ich an der Landung in der Normandie teil und bekam einen Brief von zu Hause: Meine Mutter war gestorben. Von da an geschah etwas mit mir. Anfangs noch ängstlich und von nichts eine Ahnung, schaltete ich bald komplett ab. Ich funktionierte nur noch. Der Tod meiner Mutter und die Schrecken des Krieges gruben sich tief in meine Gefühlswelt. Meine Entlassung endete mit einem "Purple Heart", einer Schusswunde im Allerwertesten und meinem linken Bein, das daraufhin steif blieb. Die Schlacht im Hürtgenwald hatte mir ordentlich zugesetzt.

Zuhause angekommen verließ mich meine zukünftige Frau und ich fristete mein Dasein auf der Farm. Körperlich arbeiten fiel mir sehr schwer und die Erlebnisse des Krieges ließen mich kaum in Ruhe. Fast jede Nacht wachte ich auf. Schweißgebadet. Einzig mit meinem Wissen konnte ich die Farm bereichern. 1952 starb "Big John" und ich erbte die Farm praktisch zurück. Ich lernte die Schlachters-Tochter Margot Jones kennen, die ich bald schon heiratete. Wir blieben kinderlos.

1959 starb Margot an einer Lungentzündung. 1960 starb mein Bruder Vance bei einem Motorradunfall. 1962 fanden Wanderer in der Nähe unserer Stadt eine skelettierte Leiche. Es war meine Schwester Antonia. Sie war nie davongelaufen, sondern einem Verbrechen zum Opfer gefallen.

Nun lebe ich mit zig "fremden" Menschen auf der Farm. Ich komme mir vor wie ein Schmarotzer. Die Witwe von "Big John" ist ein Nervenbündel, die acht Kinder sind auch nicht viel besser. Zumindest lebe ich in meiner eigenen viel zu großen Hütte zwischen Farm und Stadt. Auch hat man mir gnädigerweise einen Pickup-Truck zur Verfügung gestellt, damit ich gelegentlich in die Stadt fahren kann. Mein einziger Freund der ab und an noch mal vorbeikommt um nach dem Rechten zu sehen ist Deputy [Sheriff] Henry Carter. Ich fühle mich wie ein Rentner. Wie Ballast. Der Krieg ist Schuld. Mein Leben ist grausam, aber aufgeben werde ich nicht. Ich werde dem Herrn nicht in die Arme springen. Soll er doch mit dem Teufel um meine Seele kämpfen. Mich kann nicht mehr viel schockieren.

Lieblingslied von Herb:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


So, das wars erstmal. Ich werde den Charakter dann gemeinsam mit LARD erstellen.



Der Nächste bitte...
:mrgreen:
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Henry Carter. Der sheriff in "m"einer Stadt

Beitragvon waechter » 7. Nov 2017 08:42

Guten Tag Ladies and Gentleman,
Henry Carter stets zu Diensten. Ich bin Sheriff einer kleinen Stadt in Arizona, bin noch ziemlich jung dafür das ich schon Sheriff bin . Ich bin in Phoenix großgeworden. Dort bin ich auch zur Polizei gekommen und war auf der Anwärterschule .Auf Grund dem Mangelstand an Hochrangigen Polizisten wurde ich in die Kleinstadt versetzt und da auch gleich zum Sheriff ernannt. Seit dem kümmere ich mich um die Stadt und deren Volk.

Ich bin nur ein einfacher Mann mit meiner Frau Sophie an meiner Seite. Ich besuche ab und an das Seniorenheim um den Veteranen meinen Dienst und ehre zu erweisen. Alles in allem sind wir eine eher ruhige Stadt ... Ausser dem Rocker Club ist hier nicht viel los.. Rocker .. wenn ich das schon höre ..Pah alles unfähige Taugenichtse die es in der Army zu nichts gebracht haben . Aber ich habe diese Querulanten im Auge. 5 Abende die Woche Verbringe ich mit meiner frau Sophi zuhause . Die anderen beiden bin ich entweder bei Herb auf der Baumwollfarm und höre mir an das die Stadt sich verändert oder das die Ernte dieses Jahr so schlecht ist wie noch nie … ( komischerweise ist es jedes Jahr das selbe..)Und die Jugend von heute erst . Immer diese Negros und Einwanderer ..Pah alles Gesindel.
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Hey, Sheriff ;)

Beitragvon Björn » 7. Nov 2017 10:26

In Phoenix großgeworden? Sehr gut, dann weiß ich schon wie ich dich nenne: "Phoenix" ;)
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Re: Also Cthulhu Z

Beitragvon Björn » 14. Feb 2018 08:55

Kurzer Zwischenstand: Wir sind von unserer Heimat aus über Phoenix nach Las Vegas unterwegs gewesen. In Phoenix wurde unser Collegeboy von nem Zombie gebissen und starb an den Folgen. Mit Folgen meine ich einen Kopfschuss. Sheriff Carter, den ich immer "Phoenix" nenne weil er dort herkommt, wurde dann in den Arm gebissen. Ausgerechnet in Phoenix und kurioserweise auf einer Polizeiwache. :mrgreen: Was tun? Arm abschlagen! Ich bereitete also alles vor. Plötzlich stand ein Arzt in der Tür. Er hatte den Tumult vom gegenüberliegenden Krankenhaus verfolgen können. Er nahm sich Carter an, der daraufhin seinen Arm verlor. Nun sind wir wieder zu dritt, der Rocker ist weg. Ihn sah ich tatsächlich mit seinem Bruder auf dem Motorrad vor ner Horde Zombies davonfahren. Wir hatten uns ja damals am Gefängnis schon unfreiwillig getrennt. Was geschah dann?

Pseudotagebuch von Herbert "Herb" West

- Ausrüstung sammeln und ab in den Truck
Der Arzt spricht nicht viel. Scheint son klassischer Akademikerarsch zu sein. Immerhin hat er Phoenix zusammengeflickt. Kennt sich mit eben mit Arznei und dem ganzen Mist aus. Nen Arzt eben.

- Auf nach Vegas
Die Fahrt ist langweilig. Es ist heiß und das Gejammer und Gestöhne von Phoenix nervt mich. Dann der Niggerfraß* hier im Auto. Will was ordentliches zu Essen.

- Den Arzt nenne ich "Doc"
Kann den Kerl nicht einschätzen. Redet nicht viel. Vielleicht auch ganz gut so. Weichei.

- Tankstelle geplündert, vor Zombies geflüchtet, Tanksäule zerschossen
Erst liegen die Penner einfach nur in der Gegend rum und dann stehen die auf einmal auf und wollen mich fressen. Meine Shotgun aber hatte ein paar gute Argumente dagegen. Man, bleibt doch einfach tot! Das Anzünden der Tankstelle ging auch in die Hose. Naja, weiter gehts.

- In Glendale angekommen
Keine Menschenseele zu sehen. Nur Leichen und kaputte Autos. Selbst Frankreich sah 1944 besser aus. Boah, wasn Horror.

- Carter neu eingekleidet
Hahaha... der sieht aus. Zumindest stinkt er jetzt nicht mehr wie ne Footballmannschaft nachm Training.

- Mich selbst neu eingekleidet (Latzhose, Cowboystiefel und Hut) :mrgreen:
Passt, passt und passt. Brusttasche in der Latzhose für die Zigarren. Passt!

- Carter einen Arm aus Plastik "angebaut" (weibliche Schaufensterpuppe :mrgreen: )
Galgenhumor. Der "Doc" hat ihn doch tatsächlich einen Schaufensterpuppenarm angebaut. Phoenix sieht aus... Schrecklich :D

- Auf dem Dach einer Bankfiliale übernachtet
Besser hier oben als unten in nem Restaurant. Schlimmer als die Zombies sind plündernde Mexikaner.
In der Nacht ein paar tanzende Nigger-Idioten* beobachtet, die durch Glendale zogen. Eine Art Sekte? Sollte man erschießen das Pack!

- Auf nach Vegas. Hoffnung auf Hilfe
Scheiße. Wir fahren woanders hin. Die Regierung hat hier Raketensilos in der Nähe, das gucken wir uns mal an.

- Abgelegenen Höhlenkomplex entdeckt
Mit dem Truck haben wir nun das Gitter zum Komplex rausgerissen. Dabei habe ich den Truck geschrottet. Wir landen in einer geheimen und verlassenen Einrichtung der Regierung. Strom ist da, aber sonst keine Sau. Wir fressen uns voll, die Cafeteria ist sehr einladend. Beim Rumstöbern entdecke ich einen Presseraum und ein Raum, in dem ein rotes Telefon steht. DAS Telefon! Ich nehme den Hörer ab und höre einen Russen reden. Einen scheiß Russen!* Garantiert haben die uns angegriffen. Mit Bio-Kampfstoffen. Ich lege auf, Phoenix und Doc reden mit ihm. Ich will hier raus.
Am Ende finden wir eine Halle in der ein grausiger Schrei die Luft erfüllt. Was kommt da jetzt wieder für eine Scheiße?`


*Die rassistischen Äußerungen sind der Darstellung meines Charakters geschuldet und haben nichts mit meiner persönlichen Ansicht zu tun!
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