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"Gaslicht-OneShot"


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"Gaslicht-OneShot"

Beitragvon Björn » 16. Nov 2017 11:37

Nach meinem Ausflug mit Lena und Wächter in das Jahr 1890, plane ich nun, mit gleichen Teilnehmern, ein klassisches Haunted-House-Abenteuer. Wir schreiben das Jahr 1891. Die Charaktere Henry Thompson (Lena), James Barneby (Wächter) und Benjamin Swanson (NSC) werden in ein angeblich von einem Geist heimgesuchtes Haus eingeladen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Nach ihrem letzten Abenteuer in Sungate, sind Barneby und Thompson den Mythos-Jägern beigetreten. Willkommen nochmal ;)


Warum jetzt das?
Wir sprachen nach der Gaslicht-Runde (Sungate) über interessante Plots, die Lena und Wächter gerne mal spielen würden. Als ich ein Haunted-House-Szenario anbot, freuten sich beide sehr. Also bitte!
Momentan stecke ich mitten in den Vorbereitungen und habe echt ein paar krasse Spezialitäten auf Lager. :mrgreen:

Allen voran ein kleines Intro:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com
Hoffe es gefällt euch. ;)
"Ich habe meinen Platz gefunden. Ich bin kein kleines Rädchen im Getriebe. Ich bin das Getriebe"
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon waechter » 16. Nov 2017 11:39

YES! :lol: :twisted:
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon sia241 » 16. Nov 2017 11:44

Das Intro ist echt MEGA - mit dieser creepy Spieluhr-Musik :shock:

Ich freu mich schon drauf!
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon Björn » 16. Nov 2017 11:50

Kathrin hat einen ordentlichen Schreck bekommen :mrgreen:
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon Alandor » 16. Nov 2017 13:35

Björn hat geschrieben:Kathrin hat einen ordentlichen Schreck bekommen :mrgreen:

Ging mir nit anders.
Es düdelt so schön vor sich hin und plötzlich ... :o

Wiedermal ein schönes Einstiegsvideo.



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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon Björn » 3. Dez 2017 14:30

Einleitung zum One-Shot "Der Poltergeist"

Zwei Briefe, die an die Ermittler James Barneby und Henry Thompson rausgegangen sind. Absender: Benjamin Swanson.

BRIEF: JAMES BARNEBY


BRIEF: HENRY THOMPSON
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon waechter » 3. Dez 2017 14:36

ja nice !

oder eher > Sehr Wohl,Mr. Swanson
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon sia241 » 3. Dez 2017 14:55

OH YES! :mrgreen:



Sehr geehrter Benjamin Swanson,

mir sind schon einige interessante Dinge über Ihre Sammlung zu Ohren gekommen.
Besonders nach den Ereignissen in Sungate wurde meine Neugier für Kuriositäten übernatürlicher oder außerirdischer Art geweckt.
Demnach freut es mich sehr, dass unser gemeinsamer Bekannter Richards meine Dienste an Sie weiter empfohlen hat.

Es wäre mir eine große Ehre an Ihrer nächsten Exkursion teilzunehmen und mit Ihnen die Geschehnisse im Hause Hillward
zu erforschen. Ich werde meine Ausrüstung und mein Gepäck für mögliche Übernachtungen bereit legen.

Ich verbleibe in freudiger Erwartung auf unser baldiges Kennenlernen und unsere gemeinsame Arbeit,

Henry Thompson
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Re: "Gaslicht-OneShot" SPIELBERICHT

Beitragvon sia241 » 13. Jan 2018 15:04

Gestern haben wir den ersten Teil unseres kurzem Abenteuers im Haunted House überstanden... noch leben wir alle... aber was zur Hölle ist hier los? Wer oder was steckt dahinter?

Ich fang mal von vorne an...

James Barneby und ich, Henry Thompson, werden am 19.02.1891 um die Mittagszeit in London von einer großen schwarzen Kutsche mit zwei weißen Pferden und zwei Kutschern abgeholt. Nachdem Mr. Benjamin Swanson dann auch noch zu uns stößt, fahren wir zum Hillward-Anwesen, das sich am Rande der Stadt befindet. Dort soll es spuken. Swanson bekommt dank seines Geschäfts und seines Wissens natürlich öfter Anfragen für Mittel gegen angebliche Spukereien. Doch das hier war anders. Sämtliche Mitglieder der Familie Hillward und alle Angestellten berichteten ihm über die schrecklichen Ereignisse, die in diesem Haus geschehen. Bisher wurde noch niemand schlimmer verletzt. Noch nicht. Doch wer weiß, was uns nun dort erwartet?

Wir fahren durch das Tor, an einem Pavillion vorbei, den Unterkünften für die Angestellten und schließlich auf die Villa zu, in der Familie Hillward wohnt. Das Anwesen macht einen heruntergekommenen Eindruck. Ungepflegter Garten, renovierungsbedürftiges Dach, Farbe und Lack platzt von den Außenwänden. Nachdem das Geschäft der Familie pleite ging, ist nicht mehr genug Geld vorhanden, um das Grundstück und die Gebäude instand zu halten. Es sind auch nur noch wenige Angestellte vorhanden.

Unsere Kutsche hält direkt vor der Eingangstür. Begrüßt werden wir von einem rothaarigen älteren Mann, der sich uns als Dwight vorstellt. Er scheint der Hausmeister zu sein. Dwight trägt unsere Koffer und unsere Ausrüstung rein, während wir von Mr. Hillward persönlich empfangen werden. Sein strenger Blick steht im absoluten Kontrast zu seiner Freundlichkeit. Er reicht uns jedem die Hand und nennt uns seinen vollständigen Namen - Paul Hillward. Bevor wir eine Führung durch das komplette Haus bekommen, wird uns eine Tasse Tee im Salon angeboten, die wir natürlich sehr gerne annehmen. Auf den ersten Blick scheint alles normal und alles ruhig. An den Wänden im Salon hängen lauter ausgestopfte Tiere. Jagdbeuten. Zwischen den Fenstern stehen Vitrinen und Regale mit Büchern, kleinen Statuen und altem Porzellan-Geschirr.

PLÖTZLICH knallt das Fenster im Salon auf! Ein widerlicher Gestank von verfaulten Eiern fegt durch den Raum! Dwight kommt durch das Billardzimmer herein gestürmt und macht das Fenster wieder zu. "Das passiert öfter... manchmal mehrmals am Tag..." murmelt er und verschwindet wieder. Alles ist wieder ruhig. Ich stehe auf, um mir die Vitrinen genauer anzusehen. Als ich näher komme, schießen zwei Schubladen heraus und auf mich zu. Erschrocken schnelle ich wieder zum Tisch zurück. Irgendetwas will uns wohl hier nicht haben.

Paul Hillward kommt herein. Mit ihm seine Frau Eliza, sein Sohn Abraham, seine Töchter Lucie-Marie und Sarah, Dwight, die Köchin Esther und ihr Sohn Leelan. Lediglich die Mutter des Hausherren - Ophelia - ist nicht dabei. Sie ist schon länger krank und bettlägerig und wohnt im obersten Stockwerk. Sie wird von Eliza gepflegt. Wir werden einander vorgestellt. Die Reaktionen sind ganz unterschiedlich. Während vor allem Eliza und Esther uns sehr skeptisch gegenüber treten, fragt Sarah uns ganz fröhlich und aufgeregt wer wir snd und was wir hier machen. Äußerlich ist sie bereits Anfang 20. Eine junge, hübsche Dame. Doch geistig scheint sie auf dem Stand eines kleinen Mädchens stehen geblieben zu sein. Ihr Auftreten wird von ihren Eltern sofort missbilligt und sie wird auf ihr Zimmer geschickt. Awanson sieht jeden einzelnen von ihnen überlegend und mit einem Stirnrunzeln an.

Nachdem sich der Rest auch wieder zurückgezogen hat, zeigt Dwight uns das Haus. In jedem Raum passieren andere Dinge. Im Salon knallt öfter das Fenster auf. Doch die Schubladen waren neu. Im Billardzimmer werden die Kugeln in einem perfekten Kreis angeordnet. Im Flur und in der Bibliothek fallen Bücher aus den Regalen und zwischen den beiden Ohrensesseln knarzt und quietscht der Holzboden extrem laut. im Speisesaal werden Stühle verrückt und aufeinandergestapelt. Auf den Treppen im Flur wurde versucht, Esther und Lucie-Marie runter zu stoßen. Im ganzen Haus sind Schritte und Stimmen zu hören. In der Küche bekommen wir die Gelegenheit, Esther zu befragen. Zuerst ist sie verschlossen und skeptisch. Doch wir können sie etwas beschwichtigen und schließlich erzählt sie uns doch etwas. Töpfe fallen herunter, andere Utensilien verschwinden. Doch besonders schlimm ist für sie die Katze. Starlet. Seit diese Ereignisse begonnen haben, faucht sie Esther uns ihren Jungen an. Leelan hat sie auch schon seitlich den Kopf zerkratzt. Davor hat sie sich noch nie so verhalten.

Überall im Haus hängen verschiedene Gemälde von Vorfahren der Familie Hillward. Im Speisesaal zum Beispiel hängt ein Bild von William Hillward aus dem jahre 1703. Er hat wildes rotes Haar, neben sich zwi Hunde sitzen und im Hintergrund ist die Villa zu erkennen. Aktuell sind auch Gemälde der jetzigen Familienmitglieder in Auftrag gegeben. Ein Maler namens Alfred Briggs soll von jedem einzeln ein Portrait anfertigen, und zusätzlich ein Gruppenbild. Wie können sie sich in ihrer aktuellen finanziellen Lage so etwas leisten?

Wir werden ins erste Obergeschoss geführt. Da das Abendessen fast fertig ist, setzen wir unsere Besichtigung und Befragung später fort. Unsere Ausrüstung und Gepäck ist bereits im Gästezimmer. Bevor wir nach unten gerufen werden, lässt uns Dwight alleine, damit wir uns kurz frisch machen können. Wir setzen uns an den kleinen Tisch um über den ersten Eindruck des Hauses und seiner Bewohner nachzudenken.

Eins der Landschaftsgemälde KNALLT auf den Boden! Die Scheibe bekommt einen Sprung! Wir hören schwere Schritte direkt hier in unserem Zimmer. Einer der Stühle wird zurückgezogen. Fast im selben Augenblick werden wir zum Abendessen herunter gerufen. Irgendetwas will uns hier definitiv nicht haben! Die Stimmung ist angespannt. Nachdem wir uns alle gemeinsam gesetzt haben, wird das Essen serviert. Es ist wirklich sehr lecker.
Starlet schleicht herein. Sie schnuppert und streicht zwischen unseren Beinen herum. Als sie Esther und ihren Sohn sieht, fängt sie an zu knurren und zu fauchen. Leelan klammert sich an seiner Mutter fest.

Eliza schickt Starlet raus. Merkwürdiges Tier.

Keiner sagt auch nur ein Wort. Lediglich Sarah murmelt etwas vor sich hin. Ihr schmecken die Bohnen nicht. Ihre Mutter weist sie zurecht und schickt sie auf ihre Zimmer.
Mittlerweile haben alle aufgegessen. Paul möchte wissen, ob wir schon irgendetwas herausgefunden haben. Um unsere Untersuchungen zu vertiefen müssen wir dazu aber noch den Rest der Familie befragen.
Swanson wird sich Abraham vornehmen, Barneby möchte Sarah befragen und ich befrage Lucie-Marie.

Swanson kann nicht sehr viel aus Abraham heraus locken. Lediglich dass Sarah nachts schreien würde und er sie dann beruhigt, weil es kein anderer tut.
Barneby erfährt von Sarah ebenfalls, dass Abraham sie nachts besucht, aber nicht genau warum. Sarah ist ein besonderes Mädchen und wird nicht gerade gut behandelt hier. Sie hat keine Freunde, darf nicht zur Schule und wird wegen jedem kindlichen Verhalten sofort gemaßregelt. Wir sind uns alle einig, dass Sarah mehr über die Ereignisse weiß, als sie zugeben mag.
Lucie-Marie erzählt mir den wahren Grund, warum Abraham Sarah nachts besucht. Pervers ist das Adjektiv, das sie wählt. Er vergeht sich an ihr und versteckt ihre Unterwäsche in seinem Zimmer. An Dwights Tochter Nellie hat er sich scheinbar auch schon vergangen und sie dabei geschwängert. Lucie-Marie möchte am liebsten abhauen. Weit weg von hier studieren und mehr von der Welt sehen als das triste Anwesen hier in London.

Als Barneby das Zimmer von Sarah wieder verlässt, wird er heftig in den Rücken getreten! Er fällt mit dem Gesicht nach vorne auf den harten Boden und krümmt sich vor Schmerzen. Swanson und ich hören den Aufprall und eilen ihm zur Hilfe. Wir legen ihn in sein Bett und sehen uns seinen Rücken genauer an. Ziemlich genau in der Mitte seinen Rückrats hat er zwei große Hämatome. Er soll sich erstmal ausruhen. Swanson und ich verlassen das Zimmer, um zu unseren Befragungen zurück zu kehren.

Barneby hört ein leises Flüstern. Noch unverständlich aber immer lauter werdend.
DAS FENSTER KNALLT AUF! Und eine Stimme schreit ihn an:"RAUS AUS MEINEM HAUS!" Das Fenster knallt wieder zu, wieder auf, wieder zu,...

Er verlässt mit schmerzverzerrtem Gesicht das Zimmer. Wir treffen uns alle auf dem Flur wieder. Sollen wir das Haus wieder verlassen? Die Untersuchungen abbrechen?
NEIN! Wir bleiben. Wir müssen der Sache auf den Grund gehen! Wir erzählen uns gegenseitig, was wir herausfinden konnten. Als ich Swanson die Sache mit Nellie erzähle, deutet er an, dass das wohl die Junge Frau war, die im Garten stand und ihm zugewunken hat, als er vorhin aus dem Fenster sah.

Im Salon springt ein Grammophon an und spielt "Für Elise". Offenbar ist noch jemand unten und hört Musik.

Nachdem wir uns alle bettfertig gemacht haben, versuchen wir zumindest ein wenig Schlaf zu bekommen. Für Swanson und mich ist das kein Problem. Nur Barneby bekommt kein Auge zu. Er sieht Schatten vor der Tür tanzen. Als er durch das Schlüsselloch schaut, sieht er Starlet, die Katze auf dem Flur hin und her flitzen und die Decke anfauchen. Ein wirklich sehr merkwürdiges Tier.
Nebenan hört er Stimmen. Es ist das Zimmer von Paul und Eliza. Dank seines Stetoskops kann er durch die Wand genau hören, was sie sagen. Sie streiten sich. Über die Ereignisse. Über die Möglichkeit das Haus zu verkaufen. Und über etwas, was hier im Haus versteckt sein soll und Eliza finden muss. Gold. Hat das etwas mit den schrecklichen Ereignissen zu tun? Und mit ihrer finanziellen Lage?

PLÖTZLICH ertönt ein lautes Stöhnen durch das ganze Haus "ELIZAAAA...ELIZAAAAAAAAAA" Es kommt von oben. Ophelia ruft klagend nach ihrer Schwiegertochter. Wer hätte gedacht, dass eine kranke bettlägerige Frau einen so lauten Ton von sich geben kann? Wir müssen sie morgen unbedingt auch noch befragen. Das Grammophon springt wieder an und hört nach ein paar Sekunden schon wieder auf.

Nach ein paar Stunden hin und her wälzen kann schließlich auch Barneby einschlafen.

Ich wache auf. Ein fürchterlicher Gestank liegt in der Luft! Es riecht faul, moderig, nach altem, feuchtem Stoff und Holz. Das Zimmer ist total verwüstet. Im Fenster ist kein Glas mehr, die Wände und die Decke sind feucht und aufgeweicht. Die Betten rostig und der Stoff alt und zerfleddert. Unsere Klamotten liegen kreuz und quer überall herum. Die Luft ist nebelig und feucht.

Ich wecke Barneby auf. Von Swanson ist nichts zu sehen. Wir schauen uns um. Der Flur sieht genau so schlimm aus, wie unser Zimmer. Während ich meine Fotoausrüstung aufbaue - Gott sei Dank ist sie noch intakt - geht Barneby in das Zimmer von Sarah. Überall sitzen akurat aufgereiht Puppen. In einem ihrer begehbaren Kleiderschränke ist ein Puppenhaus. Eine genaue Nachbildung der Hillward-Villa.

Mir wird plötzlich kalt im Nacken und ich höre Schritte hinter mir. Als ich mich umdrehe, höre ich ein immer lauter werdendes Flüstern. Und schließlich ein Schrei:"RAUS AUS MEINEM HAUS!"

Ich rufe nach Barneby und zusammen rennen wir nach draußen. Die Räume, die wir bei unserer Flucht sehen, scheinen genauso verwittert zu sein wie oben. Keine Gläser mehr in den Fenstern, eingebrochene Decken, vermodertes, feuchtes Holz. Das Gemälde von William Hillward im Speisesaal lässt uns kurz innehalten. Sein Gesicht und das der Hunde sind heraus gekratzt und alle drei haben Kratzer über der Kehle.

Wir rennen raus. Es ist nebelig. Der Garten ist komplett verwildert. Als wäre das Anwesen seit Jahrzehnten verlassen. Wir hören in der Ferne ein Brummen. Es wird lauter. Es kommt näher.
Durch das Tor sehen wir etwas schwarzes vorbei fahren. Es sieht aus wie eine Kutsche. Nur irgendwie doch anders. Und ohne Pferde. Das Brummen verschwindet in der Ferne. Voller Panik und rasendem Puls stehen wir da. Was sollen wir jetzt nur tun?

Wir wachen auf! Das Gästezimmer sieht wieder aus wie vorher. Swanson steht am Fenster und dreht sich zu uns um: "Wo kommen sie denn auf einmal her?"
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Re: "Gaslicht-OneShot"

Beitragvon sia241 » 13. Jan 2018 15:06

Wow es ist wieder ein Roman geworden :mrgreen:

Ich fand den Einstieg gestern absolut genial! Es hat richtig viel Spaß gemacht und es gab einige Jump-scares, die meinen Puls in die Höhe geschossen haben!
Ich freu mich auf die Fortsetzung! :mrgreen:
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