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[Freihändler] Spielbericht


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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 3. Okt 2017 09:29

Während die Sensenträger die Aufholjagd beginnt, zeigen die Geräte nicht identifizierte Objekte an. Kurze Zeit später traut die Crew ihren Augen nicht. Ein „Gefährt“ von Orks rammt den Frachter von Drogbar und schiebt diesen geradezu auf die Nadueshoberfläche. Am Boden angekommen, pflügt der Frachter, weiter angeschoben, eine Schneise von mehreren Kilometern Breite über den halben Planeten. Weitere Schiffe von und mit Orks landen und eine grüne Fläche breitet sich auf Naduesh aus.
Frosty wurde aus seiner Haft entlassen und bietet Eli seine Unterstützung an. Weitere Erinnerungsfetzen erzählen von einem Kampfroboter der Blood Angels, den Hugos damals bergen wollte. Schraube ist sofort Feuer und Flamme. Eli kann ihn nur mit Mühe davon abhalten sofort zu landen und den Roboter auszugraben. Allein die Tatsache das Naduesh gerade von Orks überrannt wird hält Schraube nicht zurück.

Mittlerweile zeigen die Geräte der Sensenträger weitere „Ereignisse“ an. Tyraniden landen in Massen auf Naduesh. Sie bahnen sich gegenseitig mit den Schiffen der Tau ihren Weg. Naduesh ist einem multiplen Xenosangriff ausgeliefert. Die Crew fragt sich warum auf einmal alle und vor allem gleichzeitig auftauchen. Es ist so, als seien sie gerufen worden.
Da die Energieversorgung der Sensenträger nicht länger gewährleistet ist, gibt Eli den Befehl den Orbit zu verlassen.
Hugos ist bereit sich von Kyp Trantell in die Vergangenheit schauen zu lassen. Der Astropath verbindet sich mit Hugos Gehirn und liest dort seine Erinnerungen. Hugos ist vor 3,5 Tsd. Jahren von einem Mann Namens Logan Crin beauftragt worden einen Cybot der Blood Angels auf Naduesh zu finden und zu bergen.
Damals geschah das selbe wie heute. Ein multipler Xenos Angriff begann. Dabei stellten Hugos Männer fest, dass der Planet Naduesh eine gigantische Maschine ist, ummantelt von einer Biomasse. Naduesh ist ein künstlicher Planet mit einem nicht bekannten Eigenleben. Otis, der Magister Militaris von Hugos, sorgte für dessen Rettung indem er Hugos einfror. Allerdings wurde Hugos Gedächtnis erst zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht.
Die Sensenträger hat inzwischen eine Raumstation auf der anderen Seite von Naduesh geortet. Es ist eine Imperiale, geführt von einem ehemaligen Admiral und jetzt führende Person im Ministorum. Wagner-Pickett. Eli beschließt dort anzudocken um aufzuladen. Ein Treffen mit Wagner-Pickett bringt hoffentlich etwas Ordnung in das Chaos.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Björn » 3. Okt 2017 10:00

Ja, der Abend war buchstäblich vollgestopft mit Ereignissen. Einige selbst herbeigeführt, andere, und dabei die meisten, sind natürlich vom bösen Spielleiter ins Geschehen gebracht worden. Es ist das absolute Gegenteil und weit entfernt von einem "lahmen" Dungeon-Crawl, wo man sich vielleicht die Frage stellt, ob man jetzt durch die linke oder die rechte Tür geht. :mrgreen:

Naduesh ist momentan ein Schauplatz des Krieges und der Merkwürdigkeiten


Ich fass mal ein paar Daten vom letzten Spielabend zusammen:

- Menschen (Freihändler) besitzen Claims auf Naduesh und bauen Gestein ab
- Menschen nehmen sich Ressourcen in unglaublicher Menge
- Orks sind gelandet und wollen... was wollen die wohl?
- Die Tau warten im Orbit. Auf eine Gelegenheit?
- Tyraniden sind mit zwei kleinen und einem großen Meteoriten auf Naduesh "gelandet"
- Wagner-Pickett beaufsichtigt den Bau einer Raumstation des Imperiums, unweit von Naduesh
- Balmar Toss drängt auf einen Orbitalbeschuss, um dem Xenosgesochs den Garaus zu machen
- Lord Kapitän Raymond Kolk hat das Schwesterschiff der "Abgrund" gefunden. Die "Auftrieb" befindet sich auf der Rückseite Nadueshs.
- Lord Kapitän Drogbar hat die Raumstation angeflogen und ist angedockt
- Der geschundene Planet scheint sich selbst zu regenerieren.
- Kyp Trantell gelingt es, in den Geist von Hugos "Frosty" Macz einzudringen. Dabei stellt er fest, dass viele Erinnerungen nach dem Einfrieren von jemandem gelöscht wurden.
- Clive Gildarts, Sergeant Crocker und Hauptmann Lynn Parrish kämpfen als Eliteeinheit auf der "Adlerklaue", dem Schiff von Drogbar gegen dessen Mannschaft.
- Die Nadueshi werden von den Orks massakriert. Flanagan kann nur zusehen.
- Auf der Sensenträger wird Speedball gespielt
- Offenbar liegt ein Cybot des Ordens der Blood Angels Space Marines auf Naduesh begraben

Ja, da war was los.... in Klintum :mrgreen:
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Auszug aus Lord-Kapitän Eli Flanagans Logbuch [Warhammer 40K - Freihändler]
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 15. Okt 2017 17:28

Die Sensenträger nimmt Kurs auf die Raumstation. Idara berichtet dass die „Peitsche des Imperators“ seit elf Jahren im Bau ist. Geführt wird sie von Lord Admiral Wagner-Picket. Dessen Ruf eilt allem voraus. Eine makellose Karriere. Imperiums treu und knallhart. Eli hat längs beschlossen den Admiral um ein Treffen zu bitten. In seiner Galauniform wartet Eli auf der Brücke der Sensenträger. Idara sucht Eli auf und informiert ihn darüber, dass Wagner-Picket angeordnet hat Eli zu sprechen. Ebenso wie den Lord Kapitän Drogbar. Dieser hat bereits an der Raumstation angedockt. Funkverbindungen werden nach wie vor seitens Drogbar abgelehnt. Idara redet auf Eli ein, der Aufforderung unverzüglich nach zu gehen. Sie erläutert ihrem Kapitän Verhaltensregeln und rechnet mit dem Schlimmsten. Eli amüsiert sich heimlich über Idaras Bedenken. Schließlich hat er seit seiner Kindheit unter solchen Männern wie dem Lord Admiral gedient. Eli ist mit dem Befehlston mächtiger Männer aufgewachsen und beherrscht diesen gegenüber jungen Kadetten mindestens genauso gut. Dazu kommt, dass Eli sich keiner Schuld bewusst ist. Er hat stets im Namen des Imperators gehandelt.
Auf der Raumstation angekommen trifft Elis Crew, bestehend aus Idara, Schraube, Makro, Doras und Eli selbst, auf die Crew von Drogbar. Ein Haufen Weltraumpiraten der untersten Schublade. Eli lässt sich nicht provozieren und wartet darauf was kommt.

Lord Admiral Wagner-Picket wendet sich zunächst Drogbar zu. Dieser bekommt sein Fett weg. Seine Brandschatzung auf Naduesh wird ebenso getadelt wie seine unterlassene Hilfe beim Kampf gegen die Eldar. Der Admiral macht Drogbar gar für den Angriff der Orks und anderen verantwortlich. Drogbar wird einer seiner Frachter entmächtigt und zu 2,5 Jahren Strafdienst auf Naduesh verurteilt.
Drogbar muss das Urteil widerwillig annehmen und hat nun auch noch mit dem Unmut seiner Crew zu kämpfen. Verzweifelt versucht er Eli bei Wagner-Picket anzuschwärzen und behauptet Eli hätte ein Teleportarium an Bord der Sensenträger.

Nachdem Drogbar und Crew den Raum verlassen haben, ist Eli daran seinen Bericht abzugeben. Bis auf die Hintergründe zu Frosty berichtet Eli frei heraus. Auch das Teleportarium wird nicht verschwiegen. Dieses darf Eli, mit schriftlicher Genehmigung behalten. Seine Versuche die Nadueshi zu missionieren haben Eindruck beim Admiral hinterlassen.

Wagner-Picket erläutert Eli sein Vorhaben mit Naduesh. Nur wenn der Planet frei von Alienrassen und nutzbar ist, kann der Admiral die Raumstation wieder verlassen. Und das will er unbedingt. Dafür braucht er neben den 250 000 georderten Soldaten, auch und unbedingt die Hilfe der Sensenträger. Ihre Macht ist dem Admiral wohl bekannt. Schließlich haben er und Elis Vater lange zusammen auf der Brücke nebeneinander gestanden.
Eli wird Ruhm und Ehre versprochen. Eine Stellung als Gouverneur von Naduesh steht in Aussicht. Dafür muss Eli aber binnen zwei Tagen einen Schlachtplan vorlegen. Dieser soll dann zusammen mit anderen Kriegsherren besprochen werden.

Elis Crew ist sich schnell einig. Schließlich wissen sie Dinge über Naduesh die anderen nicht bekannt sind. Diesen Vorteil wollen und werden sie nutzen.

Operation Naduesh kann beginnen. Aber erst wenn die Spiele vorbei sind.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 12. Nov 2017 16:08

Die Crew trifft sich auf der Brücke um die letzten Ereignisse zu besprechen. Es hagelt förmlich Informationen auf Eli ein. Und diese haben es in sich. Zwei Schiffe des Adeptus Mechanicus sind auf dem Weg zur Station. Clive und seine Leute sind noch immer nicht zurück und Drogbar verweigert sich weiterhin. Als Eli hört das Digrazia- ein Inquisitor zusammen mit Deathwatch Spacemarines auf der Station eingetroffen ist, will er sich dessen zu Nutze machen. Picket will Elis Hilfe. Nicht ohne Clive. Eli beschließt erneut Picket aufzusuchen. Idara erstarrt bei diesem Vorhaben nahezu, lässt Eli aber nicht allein und begleitet ihn. Währen dessen zieht Schraube sich in sein Laboratorium zurück und verschwindet zusammen mit Frosty aus dem Blickfeld des Inquisitors und des Adeptus Mechanicus. Eli wird von Picket empfangen. Zusammen mit Digrazia und zwei Spacemarines brütet der Admiral über einen Berg von Kartenmaterial. Digrazia befragt Eli und lässt sich das Problem Drogbar erläutern. Augenblicklich wechselt die Stimmung. Digrazia braust schneller und lauter auf als Toss es je könnte. Auf der Stelle wird Drogbars Tod und Clives Befreiung befohlen.
Picket unterrichtet Eli über die Erwartung von 500 K weiteren Soldaten. Naduesh soll eingenommen und gehalten werden. Eine Säuberung des Planeten steht bevor.
Eli erhält den Auftrag binnen 48 Stunden die „Halle“ einzunehmen. Mit der Crew der Sensenträger. Diese wird umgehend von Eli über den Befehl in Kenntnis gesetzt. Währenddessen betritt Clive die Brücke. Clive lässt ein Donnerwetter ab. Die Wut seiner ungewollten Abwesenheit und seiner gefallenen Männer entlädt sich. Die Bodenoffensive wird vorbereitet und startet wenig später. Die Schlacht beginnt. Elis Transporter bringen Kriegsgerät und Soldaten in Stoßwellen zu Boden. Mann gegen Mann. Auge um Auge. Horden von Orcs gilt es zu bekämpfen. Mit Luftunterstützung gelingt es bis zur Halle vorzudringen. Die Halle ist von Orcs überschwemmt. Selbst wenn Eli alle Ressourcen einsetzt wird die Säuberung Tage dauern. Zu lange um den Zeitplan des Admirals einzuhalten aber hoffentlich lang genug um den Kampfroboter zu bergen.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Alandor » 12. Nov 2017 17:56

Uuih, da geht es ja richtig zur Sache. :twisted:
Schade, daß ich nit live dabei sein konnte.



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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Björn » 27. Nov 2017 07:49

Der letzte Spielabend Warhammer 40K Freihändler in diesem Jahr, war auch gleichzeitig das Ende einer Abenteuerserie, die auf dem Planeten Naduesh angesiedelt war. Ich fass die Erlebnisse auch nur grob zusammen, für einen detaillierten Spielbericht ist Kathrin zuständig. :mrgreen:
Charaktere (Spieler):
- Lord Kapitän Eli Flanagan alias Kathrin
- "Schraube" alias Tim
- "Frosty" alias Christian

NSC (Nichtspielercharaktere):
- Idara Keith (Seneschall)
- Kyp Trantell (Astropath)
- Lord Kapitän Raymond Kolk
- Balmar Toss (Missionar)
- Imanov (Tech-Priester)
- Clive Gildarts (Magister Militaris)
- "MaKro" (Meister der Leere)
- Doras Kentikis (Navigator)
- Nooki (Dienerin von "Frosty")
- Lord Admiral Wagner-Pickett (Administrator der Raumstation Imperators Peitsche)


- Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Naduesh komplett in imperialer Hand ist
- Gouverneur von Naduesh wird Lord Kapitän Raymond Kolk
- Missionar Balmar Toss wird die Nadueshi zum wahren Glauben bekehren
- "Schraubes" weiblicher Assassine ist fertiggestellt und einsatzbereit
- "Frosty" hat ein sehr atmosphärisches Quartier bekommen, inklusive Dienerin und Atelier
- "Schraube" hat einen Cybot der Blood Angels geborgen. Diese befinden sich nun auf dem Weg, um ihr Relikt abzuholen
- Die Flotte, die unter dem Kommando von Eli Flanagan steht, sieht derzeit so aus:
Sensenträger (Flaggschiff)
Bulky Boy (Uralter Transporter)
Parrot (Missionarsschiff)
Abgrund (Raymond Kolk)
Auftrieb (Schwesterschiff der Abgrund. Befindet sich in der Instandsetzung)
Endloser Schatten (Ein Transporter der Universumsklasse)

Der Profitfaktor hat sich auf 75 erhöht. Durch die bedingungslose Zusammenarbeit mit Lord Admiral Wagner-Pickett, hat sich auch der Ruf des Lord Kapitäns massiv verbessert. Hier die Flotte in bildlicher Form:
Bild


Schlusswort:
Mir hat die Abenteuer-Reihe auf Naduesh sehr viel Spaß bereitet. Wir spielen nun seit knapp neun Monaten regelmäßig und der Faktor Spaß wuchs in dieser Zeit. Eingangs war das Spiel sehr zäh, das muss ich zugeben. Doch nachdem wir dies hinter uns gelassen hatten, ging es wirklich gut. Freihändler ist ein tolles, freies System. Es ist schon bemerkenswert, wie ein Spiel funktionieren kann, obwohl man buchstäblich am oberen Ende der Nahrungskette beginnt. Aber das scheint wohl auch stark von der Spielgruppe abzuhängen. Ich als Spielleiter habe noch massig Ideen und Abenteuer, die ich in naher Zukunft auf die Spieler loslassen werde.

In diesem Sinne: 40K-Pause bis ins Neue Jahr, also Frohes Fest und Guten Rutsch

Bild



TANTE EDIT SAGT:
Der DEAGAN GEDÄCHTNIS ABSPANN
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Alandor » 27. Nov 2017 19:30

Uuih, das klingt nach einem epischen Finale.
Bin auf den Spielbericht gespannt.
Björn hat geschrieben:Der DEAGAN GEDÄCHTNIS ABSPANN

Sehr gut. :twisted:



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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 27. Nov 2017 21:45

Zuhause

Der Punkt, an dem der Cybot verschüttet sein soll, wurde von Elis Männern geräumt. Schweres Gerät zur Bergung wird aufgebaut. Dies bleibt dem Admiral Wagner-Picket nicht verborgen. Trotz seines laufenden Kampfeinsatzes, bleibt Picket die Zeit, Eli zur Rechenschaft zu ziehen. Eli hat große Mühe sich zu rechtfertigen und Picket abzulenken. Aber alle Anstrengungen haben sich gelohnt. Schraube gelingt es den Cybot zu bergen. Aus Ehrfurcht vor dessen Anblick scheint die Zeit still zu stehen. Besonders Frosty ist stark beeindruckt. Seine Freude über den Fund kann er nicht verbergen. Auch wenn ihm der größte Anteil des Ruhmes zusteht, beschließen Frosty und Eli die Wahrheit zu verheimlichen. Der Cybot wurde zufällig von Schraube gefunden. Er hat dessen Maschinengeist gespürt. Das ist am sichersten für alle.
Der Orden der Blood Angels wird umgehend informiert, der Cybot sicher auf die Sensenträger gebracht. Trotzdem bleibt Eli keine andere Wahl als Picket über den Fund zu informieren.

Der Admiral versucht seine Fassung zu wahren. Er verlangt umgehend den Cybot zu sehen und begibt sich, zusammen mit Eli auf die Sensenträger. In Angesicht des Cybots fällt Picket es sichtlich schwer seine Aufregung zu verbergen. Der Krieg ist gewonnen. Dessen ist er sich nun sicher. Meldungen die ihn erreichen bestätigen dieses. Noch einmal wird Eli über den Fund des Cybots befragt. Picket zieht sich zurück um über Funk zu kommunizieren. Im Anschluss befiehlt er Eli seine Crew und alle engen Verbündeten zu versammeln. Picket will sie alle auf der Brücke sehen. Eli lässt den Befehl ausführen.

Neben der Crew, bestehend aus Makro, Schraube, Idara, Doras, Clive und Kyp, kommen auch noch Raymond Kolk und der Missionar Toss dazu. Ebenso ist Hugos anwesend. Clive, der von der Dringlichkeit dieses Treffens überzeugt ist – warum sonst hätte man ihn vom Schlachtfeld geholt- erscheint sogar in Galauniform. Ray hat sich aus diesem Anlass ein frisches, weißes und gebügeltes Hemd angezogen. Alle scheinen angespannt. Besonders Doras. Argwöhnisch wird von ihm auch nur die kleinste Bewegung von Picket verfolgt. Auch Ray scheint nicht erfreut zu sein Picket zu begegnen. Ihre gemeinsame Vergangenheit liegt lodernd in der Luft. Toss benimmt sich, selbst für seine Verhältnisse, weit über den Grad des Erträglichen hinaus und muss von Eli gemaßregelt werden.

Lord Admiral Wagner-Picket erhebt das Wort. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Naduesh vollständig in imperialer Hand ist. Der Krieg ist gewonnen. Der Kern verlassen. Nun gilt es Naduesh neu aufzubauen und zu verwalten. Da Eli erheblichen Anteil an der gelungenen Operation Naduesh hatte, soll die Verwaltung durch seine Hand erfolgen. Nicht persönlich aber durch seine Verbündeten, durch seine Vertrauten. Picket hat auch schon Ideen und unterbreitet Eli und seiner Crew seine Vorschläge.
Toss soll den Planeten Missionieren. Da sind sich alle sofort einig. Clive soll als militärischer Führer eingesetzt werden. Und als Gouverneur stellt sich Picket niemand besseren als Idara vor. Alternativ könne auch Raymond Kolk eingesetzt werden. Als Picket Idaras Namen nennt, zieht sich Elis Magen zusammen. Eli soll Picket seine Personalentscheidungen umgehend mitteilen. Also keine Zeit zum Nachdenken. Nacheinander bittet Eli erst Clive und dann Idara in sein Büro.

Clive stellt gleich klar, dass er bedingungslos jeden Befehl von seinem Kapitän ausführen wird. Er lässt aber keinen Zweifel daran, dass er in Elis Dienst und auf der Sensenträger bleiben möchte. So soll es auch sein.

Das Gespräch mit Idara verläuft weniger flüssig. Knappe kurze Antworten lassen keine Gefühlsregungen zu. Anstatt eine Entscheidung zu treffen, bringt sie Eli dazu zu sagen, was er lieber hätte. Nachdem Eli die Wichtigkeit ihrer Anwesenheit für sich und das Schiff erwähnt, ist für Idara alles klar und sie verlässt umgehend, ohne ein weiteres Wort das Büro.
So schwer es Eli gefallen ist Idara die Wahl zu lassen, um so einfacher ist es mit Ray. Schon beim Betreten von Elis Büro, schwärmt Ray von seiner Ernennung zum Gouverneur und kann es kaum erwarten seinen Posten anzutreten.
Picket ist mit Elis Personalentscheidungen einverstanden. Er lobt Eli noch einmal und übergibt ihm einen Frachter der Universums-klasse aus Drogbars Flotte. Mit der Bitte den Cybot auf die Raumstation zu verbringen verabschiedet sich Picket von Eli und verlässt die Sensenträger.

Eli ist, als falle ihm ein ganzer Planet von Herzen. Mit Naduesh ist es ja auch beinahe so. Die Mission Naduesh ist für Eli beendet. Für die Dynastie Flanagan fängt sie gerade erst an.

Erschöpft lässt Eli sich in seinen Sessel fallen. Nach einem gemeinsamen Drink verlässt der Rest der Crew nach und nach die Brücke. Schraube wird in seinem Laboratorium von seinem Assistenten erwartet. Stolz präsentiert dieser Schraube einen fertig gestellten Servitor. Eine Assassine ganz nach Schraubes Geschmack und Vorstellungen.

Als Frosty sich in seine Kammer begeben will, wird er aufgehalten. Eine junge Frau namens Noky stellt sich ihm als seine persönliche Dienerin vor. In Idaras Namen soll sie ihn zu seiner neuen Unterkunft bringen.
Diese besteht neben dem Wohnraum, einer Nasszelle und einer Rüstkammer auch aus einem voll ausgestatteten privat Atelier.

Eli bekommt die Meldung übermittelt sich, in dringender Angelegenheit – Meldestufe II- zu Idaras Unterkunft zu begeben. Da der Bereich um und mit Idaras Zimmer von Schraube wieder freigegeben wurde, kann Eli sich denken worum es geht. Idara hat das Gemälde, das Wandbild entdeckt. Auch wenn Eli genau weiß dass Idara sich über das Bild freut, macht er sich keine Hoffnung ohne Tadel davon zu kommen. Aber das Ausschimpfen hat er sich mit dieser Aktion verdient und würde es schamlos über sich ergehen lassen.
Angekommen klopft Eli an Idaras Tür. Die Tür öffnet sich automatisch und Eli betritt das Quartier. Alles Dunkel. Nur aus dem Zimmer mit dem Bild, dem Schlafzimmer flackert etwas Licht.
Als Eli näher tritt bleibt ihm die Luft weg. Idara liegt auf ihrem Bett, nur mit einem Laken bedeckt. Nackte Haut zeigt sich ihm zaghaft entgegen. Hier geht es nicht um das Bild.
Eli wird klar, dass Idara heute mehr als nur eine Entscheidung, was ihn angeht, getroffen hat. Ein Warpsturm von Gefühlen prasselt auf Eli ein. Zuneigung, Angst, pures Verlangen strömen durch seinen Körper. Doch ist er von einer Frage blockiert. Eine Frage die ihn schon lange beschäftigt. Eli weiß jetzt, dass weder der Altersunterschied noch seine Position zwischen ihm und Idara stand. Sondern die Ungewissheit. War da was zwischen Idara und seinem Vater? Hatten sie ein Verhältnis? Steht Elis Vater zwischen ihnen? Eli presst die Frage heraus. Idaras Reaktion ist eindeutig.
Der Bann ist gebrochen. Eli Flanagan ist heute endgültig aus dem Schatten seine Vaters getreten. Aus dem jüngsten Sohn Oscars ist heute ein Mann geworden.

Lord Kapitän Eli Flanagan.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Björn » 28. Nov 2017 09:50

@Schnecke
Sowohl dein Spielbericht, als auch dein Logbuch sind genial. Sehr schöne Arbeit ;) Als Spielleiter macht es echt Spaß so etwas zu lesen. Besonders stolz bin darauf, dass wir nach dem katastrophalen Start in das 40K-Universum so ein tolles Rollenspiel hinbekommen haben. Mehr noch; so weiß ich nun, dass wir auch Deathwatch oder Schattenjäger problemlos hinbekommen würden, zumindest was die doch schwierige Darstellung der Charaktere angeht. Freihändler scheint genau unser Ding zu sein. Es bietet eine strukturierte Basis, fordert sie aber nicht. Das ist der Schlüssel. Bei der Rollenverteilung ist für jeden etwas dabei und diese wird dann auch hervorragend ausgefüllt. Meine anfänglichen Zweifel, ob uns das alles denn so gefällt, sind nun gänzlich verschwunden.
Mir persönlich bringt es, auch wenn es manchmal echt schwer ist, sehr viel Spaß die ganzen NSC zu spielen; mit all ihren Besonderheiten und Macken.

Eine sehr geile Truppe. Lang lebe die Flanagan-Dynastie... Ach, ja... und der Gottimperator! ;)
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Auszug aus Lord-Kapitän Eli Flanagans Logbuch [Warhammer 40K - Freihändler]
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Alandor » 28. Nov 2017 21:42

Björn hat geschrieben:@Schnecke
Sowohl dein Spielbericht, als auch dein Logbuch sind genial. Sehr schöne Arbeit ;)

Das kann ich nur bestätigen. Es macht eine große Freude hier mitzulesen.
Dank deiner tollen Spielberichte war der Einstieg für mich als Gastspiele viel leichter. :)



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