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[Freihändler] Spielbericht


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Re: [Freihändler] Gedanken der NSC

Beitragvon Björn » 12. Dez 2017 14:40

Gedanken des NSC....


... Idara Keith, Seneschall
"Es ist also geschehen. Aber war es verkehrt? Auch wenn ich einen Rang zu wahren habe, stehen mir doch auch Gefühle zu. Das merkwürdige Gefühl in der Magengegend. Immer schon wenn Eli die Brücke betreten hat, kam es über mich. Jetzt weiß ich was es ist...
Ich hoffe "Frosty" ist zufrieden mit seinem neuen Reich. Immerhin habe ich das ganz alleine zu verantworten und Eli weiß nichts davon. Noch nicht. Aber er wird nichts sagen, denn immerhin durfte sich "Frosty" ja auch hier austoben. Künstlerisch betrachtet. "


...Doras Kentikis, Navigator auf der Sensenträger
"Mein Haus ist schwach und in Ungnade gefallen. Die Schuld dem Imperator und dem Imperium gegenüber sollte bald aber getilgt sein. Was werde ich dann anfangen? Mit der Zeit? Mit meinem Leben? Es gibt noch viele andere Schiffe, die einen erfahrenen Navigator gebrauchen könnten. Soll ich in Wanderershafen nach eines dieser Schiffe Ausschau halten? Ha- ha- ha-, ich habe mir grad selbst einen Witz erzählt...
Kommt jemand Eli zu nahe, töte ich diese Person. Oscar bat mich darum auf ihn Acht zu geben und das mache ich auch. Bis ich tot bin! Heil Eli Flanagan! Heil Kentikis. Ich werde alles dafür tun, damit der Name Flanagan jedem dahergelaufenen Freihändler oder Inquisitor ein Begriff ist. Soll ihnen beim Erwähnen des Namens "Eli Flanagan" ein Kloß im Halse steckenbleiben. Dann ist auch das Haus Kentikis wieder bekannt und gereinigt. Heil Flanagan! Heil Kentikis!"


...Lynn Parrish, Hauptmann
"Was soll ich sagen.Wir waren siegreich, und das an allen Fronten. Somit war es die Idee mit dem Kroot die mich befördert hat. Danke an dieses Vieh. Ich werde mir jetzt die Spiele ansehen. Vielleicht gewinnt das Unterdeck ja mal."

...Lord Kapitän Raymond Kolk, Gouverneur von Naduesh
"Ist er doch tatsächlich Gouverneur. Ha, ich habs geschafft. Zwar ist der Planet noch weit weg vom Status einer Zivilisation, aber das bekomme ich schon hin. Dieses Mal werde ich niemanden enttäuschen. Deagan ist auch tot. Besser kann es gar nicht laufen. Auch die Inquisition hat sich nicht weiter für meine Sammlung von Alienartefakten interessiert. Na ja, ich hab sie ihnen ja auch nicht auf die Nase gebunden. Gut so, weiter so! Es läuft hervorragend für X-Ray Gouverneur Kolk!"

...Erin Belle, Mechaniker
"Der Gestank von Öl und Schweiß. Überall kalter Stahl und dann marschiert hier die Speedball-Mannschaft der Warpratten vorbei. Die sollten mich mal spielen lassen. Ich würde das Spiel alleine entscheiden. Aber man lässt mich ja nicht. Die wissen gar nicht was ihnen entgeht..."
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 8. Jan 2018 21:10

Die Sensenträger hat die Raumstation verlassen und führt im Orbit die letzten Wartungen durch. Schraube hat in den letzten Tagen den Maschinengeist gepflegt. Eli wartet auf die Ankunft des Frachters „Endloser Schatten“ um mit Gil de Costa dessen Aufgaben zu besprechen. Idara hat Eli bereits einiges über de Costa erzählt,trotzdem will er sich selbst ein Bild von ihm machen. Über seine Astropaten erhält Eli die Nachricht, dass die Leiche seines Vaters auf Omrien Green entführt und geschändet wurde. Die Eingeborenen machen Jagd auf Überlebende. Gemeinsam mit Frosty überlegt Eli sein weiteres Vorgehen. Frosty bekommt eine Aufgabe. Er wird von Eli als Koordinator eingesetzt. Frosty soll auf der Brücke, unterstützend und beratend, Eli zur Seite stehen. Außerdem soll er Idara entlasten. Als erstes aber sollen Quatiermeister ernannt werden. Die Kommunikation von und unter allen Decks gefördert werden.
Schraube informiert Eli über außergewöhnliche Erkrankungen innerhalb der Mannschaft. Es gibt Probleme mit Neugeborenen. Diese zeigen Mutationen. Immer mehr Leute bekommen gelbe Haut und ihre Körper deformieren sich. Dann sterben sie. Die Fälle häufen sich. Quarantänezonen werden eingerichtet. Die Ärzte sind ratlos. Befragungen werden durchgeführt und die letzten Wochen rekonstruiert. Cpt. Oak, ein ungehobelter aber ausgezeichneter Soldat stellt um seine Männer zu retten, eigene Untersuchungen an. Oak konnte den Ausbruch der Seuche sowie ihren Herd ausmachen. Patient Nummer 1 und damit Träger des Unheils ist Maximilian Kronenberg. Schraube fällt ein, dass Makro, als sie von Deagan ausgesetzt wurden, eine Kiste gefunden hatte. Als er diese öffnete wurde Makro von feinen gelben Sporen eingehüllt. Das muss es gewesen sein. Makro wird sofort in die Krankenstation gerufen. Schlecht gelaunt und von starken Schmerzen geplagt, trifft Makro ein. Elis Leibarzt stellt fest, dass in Makros Bauch irgendetwas wächst. Sofort will er Makro operieren. Aber Makro lässt dies nicht zu.
Er dreht durch. Der Arzt geht k.o. Schraube wird mit Waffen bedroht. Eli versucht Makro zu beruhigen. Als dies nicht klappt, schießt Eli einen Betäubungspfeil auf ihn. Doch trifft er nicht richtig und prallt ohne Wirkung an Makro ab. Makro schießt auf Eli. Der Lordkapitän entkommt gerade eben so dem Bolterschuß. Frosty will sich dazwischen werfen. Makro ergreift die Flucht. Er schießt sich den Weg frei. Eli und Frosty bringen sich in Sicherheit. Eine Schießerei beginnt. Schließlich ist Makro verschwunden. Nach 2,5 Tagen wird seine Leiche gefunden. Aufnahmen zeigen wie aus seinem Körper drei Käfer krabbeln und in einen Lüftungsschacht verschwinden.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Alandor » 9. Jan 2018 11:21

Ja, endlich geht es weiter.
Freut mich riesig hier wieder mitlesen zu können. :)

Aber ...
Schnecke hat geschrieben:Schließlich ist Makro verschwunden. Nach 2,5 Tagen wird seine Leiche gefunden.

Das macht mich ein wenig traurig :( nach dem ich ihn mal spielen durfte und ihm noch diese coole Sonnenbrille verpasst habe.

Bin mal gespannt, wie es mit euer Käferplage weiter geht.
Hat ja ein bisschen was Alien. :shock:



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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 22. Jan 2018 21:17

Makros Tod hat die Crew geschockt. Eli versinkt in seinen Gedanken, Idara und Schraube lenken sich mit Arbeit ab, und Clive ist noch schlechter gelaunt als sonst.
Die Käfer haben sich in den Lüftungsschächten verkrochen und vermehren sich rasant. Der Maschinengeist der Sensenträger ist unruhig. Die Käfer knabbern die Kabel an. Schraube versucht ihn durch Orgelspiele zu besänftigen. Was auch vorerst gelingt.

Der Transporter „Endloser Schatten“ trifft endlich ein. Eli macht sich auf den Weg um den Kapitän Gil de Costa kennen zu lernen und ihn in seine Dienst zu stellen. Der Navigator Doras Kentikis bittet Eli ihn begleiten zu dürfen. Sein einstiger Schützling hält sich auf der Endloser Schatten auf. Er möchte ihn sehen.

Zusammen mit Frosty, Doras und Idara trifft Eli auf der Endloser Schatten ein. Der erste Eindruck ist erschreckend. Eli wird von einem Empfangskomitee erwartet. Gil de Costa, der Kapitän steht flankiert von seinem Magister Militares – ein Muskelprotz in schlampiger Montur, seinem Seneschall – der aussieht als käme er direkt aus der schäbigsten Kneipe Aufbruchs und zwei Krootsöldnern.
Keine Frage, dass dieser Haufen unter Drogbar gedient hat.

Eli schätzt de Costa Mitte dreißig Jahre alt. Von Idara weiß er, dass de Costa selbst einmal ein Freihändler war. Ihm wurde der Kaperbrief entzogen und er ging freiwillig ins Exil. Darüber will sich Eli unterhalten. Vorher wird er allerdings auf Doras Schützling aufmerksam. Sein Anblick ist skurril, wie man es von einem Navigatoren erwartet. Das Haus Kentikis ist von je her exzentrisch. Der junge Mann trägt den Namen Avis, ist 19 Jahre alt und offensichtlich rebellisch veranlagt. De Costa ist froh ihn von Bord zu haben. Eli beschließt Avis als zweiten Navigator in seinen Dienst zu nehmen. Doras sieht seine Zeit näher kommen und Avis als seinen Nachfolger.

De Costa und Eli führen ein ausgiebiges Gespräch über Ruhm, Geld, legale und illegale Ansichten. Eli gibt seine Marschrichtung vor, lässt de Costa aber einen „wirtschaftlichen“ Freiraum. Frosty wird auf der Endloser Schatten bleiben und Eli auf dem Schiff vertreten. Der schützende Mantel der Sicherheit durch die Geschäftsverbindungen mit dem Imperium darf auf keinen Fall gefährdet werden. Eli und de Costa haben zwar unterschiedliche Ansätze, sind sich im Grunde aber einig.
Dem Lord Kapitän wird im Laufe des Gespräches aber klar, dass de Costa zwar loyal seinen Dienst verrichten wird, aber trotzdem seine eigenen Ziele verfolgt. Seinen verlorenen Reichtum wird de Costa nicht durch kleine extra Geschäfte wieder erlangen. Auf dem Schiff befindet sich den Gerüchten nach, ein verstecktes Artefakt. Dieses soll die unbeschwerte Landung auf dem Planeten Schlacke und somit den Zugang zu unbeschreiblichen Reichtum ermöglichen.

Zurück auf der Sensenträger haben die invasiven Käfer wieder die volle Aufmerksamkeit der Crew. Nicht ganz. Avis hat vorher noch seinen Auftritt. Einer von Elis Balljungen (einmal pro Tag darf ein Kind die Brücke besuchen) bekommt beinahe einen Schock als Avis ihn angrinst. Und Clive gibt auch noch seinen speziellen Willkommensgruß zum Besten.

Die Crew beschließt Käfer lebend zu fangen um Mittel zur Bekämpfung zu testen.
Ein Interims Missionar muss ernannt werden und der Posten des Meister der Leere ist noch unbesetzt.

Eli gibt den Befehl zum Abflug. Omrien Green wartet. Der Moment Avis Navigationskünste zu testen. Diese Prüfung meistert er bravurös.
Clive bekommt die Anweisung seine Truppen vorzubereiten. Der Befehl lautet Planetensäuberung.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Björn » 23. Jan 2018 00:02

Wieder ein sehr schöner und treffender Spielbericht. ;)


Zur Käferplage und der Idee diesen den Garaus zu machen, zitiere ich Seelenschmied aus dem Forum DIE ALTE WELT

Seelenschmied hat geschrieben:Gegen Mikroorganismen eignet sich hervorragend Mikrowellenstrahlung. Also umgerüstete Servodrohen durch das Schiff patruillieren lassen die ständig Mikrowellenstrahlung abgeben und so die Eier zerkochen. Natürlich fällt dem ständig auch der eine oder andere Besatzungsmann zum Opfer, aber, mein Imperator, das passiert halt. So kann man die wilde Infektion eindämmen (wenn auch nicht komplett vernichten) und das Schiff bekommen als Auswirkung dessen einen dauerhaften Crew-Malus, der das widerspiegeln soll dass immer mal wieder ein verkochtes Crewmitglied im Gang liegt. Vlt. bekommt das Schiff später auch den Nachteil "Verflucht" weil die Crew nicht mehr weiß was genau da los war und nur noch die Gekochten findet? Da kann man schön mit Nachteilen spielen. Vlt. statt Crew-Malus einen Moral-Malus? Defintiv wird für die Mirkowellenbots aber eine Schiffskomponente draufgehen die relativ viel Energie frisst.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 5. Feb 2018 21:49

Der junge Navigator Avis hat seinen ersten Job hervorragend gemeistert. Omrien Green ist in Sichtweite. Der neue Meister der Leere, Enzo steuert die Sensenträger nahezu perfekt. Die Sensoren melden ein Objekt hinter dem Planeten Omrien Green. Ein Schlachtkreuzer der Amargedonklasse. Der Name des Kreuzers lautet Flaschengeist. Der Kapitän ist Luther Flanagan, der Onkel von Eli und der Bruder seines Vaters. Luther galt seit mehr als fünfzig Jahren als Verschollen. Er bittet an Bord der Sensenträger kommen zu dürfen und Eli zu treffen. Eli ist zwar skeptisch, stimmt aber zu.
Auftritt Luther Flanagan.

Ein groß gewachsener Mann, um die achtzig Jahre alt mit langem weißen Bart und einer Totenkopfmaske im Gesicht, betritt den Konferenzraum und nimmt diesen komplett für sich ein. Er trägt sinnbildlich einen Mantel der Autorität und ist zweifelsfrei ein Flanagan. Auf Elis Fragen warum und weshalb, geht Luther nicht ein. Mit einem überlegenen Lachen weicht er jeder Antwort aus. Eli erhält die Meldung, dass ein weiteres Schiff aufgetaucht ist. Eine Fregatte der Falchionklasse. Die Blutiger Speer. Kapitän ist Caren Flanagen, die Tochter Luthers und somit Elis Cousine. Luther kann seine hämische Freude nicht verbergen. Tumult auf den Gängen vor dem Konferenzraum, verrät das Eintreffen von zwei weiteren Schiffen. Die Bulky Boy, mit Elis Schwester Luzia und eine Fregatte der Wirbelsturmklasse, die Säbelzahn. Luther genießt es Eli auf die Folter zu spannen. Die Unruhe auf den Gängen erreicht ihren Höhepunkt als der Kapitän der Säbelzahn das Parkett betritt. Ein Paukenschlag, Ein Schlag mitten in das Gesicht von Eli. Mehr als das. Ein Schlag in die Magengrube, ein Knockout. Vor Eli steht wahrhaftig Oscar Flanagan. Kerngesund und quicklebendig. Eli ist geschockt. Nicht allein dass er zwei neue Familienmitglieder auf seinem Schiff hat, nein auch ein totgeglaubtes Familienmitglied.

Eli kocht vor Wut. Er fordert eine Erklärung von seinem Vater. Ohne den Hauch eines schlechten Gewissens erklärt Oscar warum er seinen Tod vorgetäuscht hat. Oscar, sowie auch Luther haben seinerseits zwielichtige Geschäfte betrieben und sind so beim Imperium in Ungnade gefallen. Während Luther spurlos verschwand, wurde Oscar dazu verurteilt mit der Sensenträger dem Imperium zu dienen. Um dieser Strafe ein Ende zu setzen, täuschte Oscar seinen Tod vor und vererbte Eli den Kaperbrief und die Sensenträger. Doch das war nur ein Teil des Plans. Oscar und Luther planen der Dynastie Flanagan zu neuen Ruhm und Reichtum zu verhelfen. Der Name Flanagan soll reingewaschen werden. Mit Elis Hilfe.
Da Oscar tot und Luther als verschollen gilt, kann nur Eli offiziell für die Flanagans tätig werden. Eli fühlt sich ausgenutzt. Er konfrontiert seinen Vater mit seinen Gefühlen und gibt Oscar eindeutig zu verstehen, was er von ihm hält. Trotzdem hört er sich die Pläne an.

In den Koronusweiten treiben Stryxis regen Handel und reisen in Karawanen umher. Neben dem Handel betreiben sie Piraterie und rauben u.a. Freihändlerschiffe aus. Die Karawanen transportieren unglaubliche Reichtümer. Luther kennt deren Tagesgeschäft. Der Plan ist es die Karawanen zu überfallen und um ihre Waren zu erleichtern. Ganz legal. Das ist aber noch nicht alles. Von Caren erfährt Eli, dass mit dem Geld die Flotte weiter ausgebaut werden soll um eine Kampfkraft herzustellen, die für einen Angriff auf einen Schlachtkreuzer ausreicht. Ein sehr mächtiger Schlachtkreuzer. Die Raunender Fürst. Bei diesem Namen kann Avis sein „Auge“ nur mit großer Mühe unter Kontrolle halten. Das Schiff ist ein von Chaos befallenes Schiff. Warphexen treiben dort ihr Unwesen. Ketzerei ist an der Tagesordnung. Das Navis Nobilite hat ein gewaltiges Kopfgeld ausgesetzt. Mit der Übernahme dieses Schiffs erlangt man einen bisher unerreichbaren Ruhm. Eine Bekanntheit dem Gottimperator gleich.
Eli berät sich mit seiner Crew. Für Schraube ist und bleibt Oscar gestorben. Avis ist zwar erst seit ein paar Tagen dabei, seine Loyalität Eli gegenüber ist aber wie angeboren. Und Clive zögert nicht eine Sekunde für Eli in den Tod zu gehen. Seine Crew folgt Eli und nicht dem Kaperbrief. Eli sieht ein, dass er nicht ansatzweise die Erfahrungen hat wie Oscar oder Luther. Doch eines hat er den beiden alten Männern voraus. Er ist nicht nur ein Mitglied der Flanagan Dynastie mit einer Crew. Elis Crew ist eine Familie und Eli ist ein Mitglied dieser Familie. Zusammen gehören sie zur Flanagan Dynastie.
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Beitragvon Björn » 5. Feb 2018 23:43

Ja, der Abend hatte es wirklich in sich. Sehr schön wiedergegeben @Schnecke! Bild Der Spielbericht ist wieder mal hervorragend, ebenso wie das Logbuch. Beides zusammengenommen, spiegelt den Verlauf des Abends extrem gut wider.



EDIT:

Warhammer 40K Freihändler
Aktuelle Flottenstärke der Dynastie Flanagan


Sensenträger
Typ: Kreuzer der Diktatorklasse
Kapitän: Eli Flanagan

Bulky Boy
Typ: Frachter der Conquestklasse
Kapitän: Luzia Flanagan

Endloser Schatten
Typ: Transporter der Universumsklasse
Kapitän: Gil de Costa

Blutiger Speer
Typ: Fregatte der Falchionklasse
Kapitän: Caren Flanagan

Flaschengeist
Typ: Schlachtkreuzer der Armageddonklasse
Kapitän: Luther Flanagan

Säbelzahn
Typ: Fregatte der Wirbelsturmklasse
Kapitän: Oscar Flanagan

Parrot
Typ: Missionarsschiff der Vagabundklasse
Verantwortlicher: Missionar Balmar Toss

Auftrieb
Typ: Fregatte der Schwertklasse
Kapitän: Kylie Spears

Abgrund
Typ: Fregatte der Schwertklasse
Kapitän: Gouverneur Raymond Kolk


Uniform Infanterie:
Bild

Uniform Piloten:
Bild

Nachtrag zum Verbleib des Leichnams von Maximilian Kronberg, ehemaliger Meister der Leere auf der Sensenträger
Der Schädel des am 06012018.776.M41 verstorbenen Maximilian "MaKro" Kronberg, wird vom Maschinenseher Primus höchstpersönlich zum Servoschädel ernannt und erstellt. Dieser Vorgang wird ungefähr eine Woche dauern. Fortan wird MK 06012018.776.M41 als NSC-Servoschädel durch die Korridore des Schiffs sausen. Ebenfalls wird ihm ein NSC-Bogen gewährt und spendiert.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Alandor » 6. Feb 2018 21:19

Wiedermal ein sehr guter Bericht.



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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Schnecke » 21. Feb 2018 12:57

Das traditionelle Treffen findet auf der Brücke der Sensenträger, wie geplant statt. Alle Kapitäne, sowie deren engsten Vertrauten sind eingetroffen. Auf dem Schiff herrscht die höchste Sicherheitsstufe.

Eli versucht sich zu konzentrieren. Aber nach den letzten Ereignissen, fällt es ihm sichtlich schwer. Erst recht nach der Nachricht über seine angebliche Halbschwester und dem Schluss daraus, dass sein Vater seine Mutter schon zu Lebzeiten betrogen hat, lässt Eli keine Ruhe. Angespannt lässt er die Begrüßungen und Ehrerweisungen über sich ergehen.
Nachdem Idara die Veranstaltung offiziell eröffnet hat, hält Eli eine kurze knappe Ansprache und überlässt Oscar dann das Wort. Dieser stellt den Anwesenden seine Pläne mit den Stryxies vor.
Ein Raunen geht durch die Menge, als er Amber Nostromo erwähnt. Eine abtrünnige Navigatorin, welche die Flanagans zur Strecke bringen sollen. Ruhm und Reichtum sind das erklärte Ziel.
Des weiteren stellt Oscar klar, dass er von allen absolute Loyalität gegenüber seinem Sohn, dem Lord Kapitän erwartet. Eli Flanagan hat die oberste Befehlsgewalt über die Flanagan Dynastie und jeder hat seinen Respekt zu zeigen. Falls nicht, würde er mit voller Härte bestraft. Dies wird ungeplant noch verdeutlicht, als eine Person Eli ins Wort fällt. Ein Knall und es herrscht Ruhe.
Um die geplante Stärke der zukünftigen Flanagan Familie zu demonstrieren, lässt Oscar bereits seit 50 Jahren ein Schiff bauen. Die „Herr der Weite“ ist ein Schlachtschiff der Vergelterklasse. Die Besatzung wird 250 Tausend Mann betragen. An Erbe an Eli. Allerdings wird die Fertigstellung noch weitere 50 Jahre brauchen.
Der nächste Redner ist Luther Flanagan. Er bekundet die Loyalität zu Eli und gibt sonst nichts Brauchbares von sich. Luzia gibt ihre Bedenken zur Kenntnis. Schnell wird eine Diskussion über legale und illegale Beute begonnen. Eli betont, dass im Zweifel der Maschinenseher Primus um Rat zu fragen ist. Die letzte Entscheidung würde Eli selber treffen.

Ein Pilot aus Elis Staffel meldet sich zu Wort. Er gibt die Gefahr durch die Stryxies zu bedenken, und warnt, genau so wie Caren Flanagan vor evtl. Konsequenzen, sollte man die Stryxies unterschätzen.
Den Höhepunkt des Treffens bietet aber Clive mit seiner einfachen aber wirkungsvollen Rede. In klaren Sätzen macht er den Anwesenden klar, was passiert, sollte jemand gegen Eli agieren.
Eli hält sein Schlusswort. Einzelheiten sollen in kleiner Runde am nächsten Tag besprochen werden.

Nachdem das Treffen beendet wurde und Clive alle von der Brücke geschmissen hat, bittet Eli seine Crew an den Tisch. Er berichtet von seiner angeblichen Schwester Eliza und bittet um Ratschläge. Kyp Trantell bietet ihm seine Hilfe an und auch Avis bringt sich mit ein. Zu einer Entscheidung kommt es vorerst aber noch nicht. Eli muss sich widerwillig eingestehen, dass der Angriff auf die Karawane seine volle Aufmerksamkeit erfordert. Die Crew beginnt mit den Vorbereitungen.
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Re: [Freihändler] Spielbericht

Beitragvon Björn » 21. Feb 2018 13:50

Ja, so hat es sich zugetragen - so ist es gewesen. :)
Für Außenstehende vielleicht schwer zu (er-) fassen, aber die Geschichte und ihre verschachtelte Struktur macht mir unheimlich viel Spaß. Persönliche Beziehungen unter den Charakteren und NSC, seien sie nun schlecht oder gut, sind zu einem festen Bestandteil des Spiels geworden. Nebenbei transportieren wir dann noch eine Kampagnenstory, die es ebenfalls in sich hat. Mit purem Geballer und schwachsinnigen Actioneinlagen, wie ich es oft bei anderen Freihändlergruppen lese, hat das hier nun rein gar nichts mehr zu tun. Machen wir also weiter damit... Ach ja, nächstes Mal: Geballer! :mrgreen:
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